Dekonstruktive Pädagogik: Erziehungswissenschaftliche by Jutta Hartmann, Bettina Fritzsche, Anja Tervooren, Andres

By Jutta Hartmann, Bettina Fritzsche, Anja Tervooren, Andres Schmidt

Der Band stellt methodische und praktische Konsequenzen der Auseinandersetzung mit Poststrukturalismus für die Erziehungswissenschaft dar und spannt den Bogen von grundlegenden erziehungswissenschaftlichen Fragestellungen zu Praxiskonzepten.
Neben einer kritischen Diskussion wichtiger Begriffe der Pädagogik wie "Subjekt", "Differenz" und "Bildung" aus poststrukturalistischer Perspektive werden Anregungen für eine große Bandbreite von Praxisfeldern geliefert.
Diese umfasst die Bereiche von Jugendhilfe, außerschulischer Jugendarbeit, Sozialpädagogik, Schul- und Hochschuldidaktik, Interkultureller Pädagogik, Integrationspädagogik sowie Weiterbildung von Erwachsenen.

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In: Lenzen, D. ): Die Struktur der Erziehung und des Unterrichts. Strukturalismus in der Erziehungswissenschaft? Kronberg, S. 19-40 Schaff, Adam (1974): Strukturalismus und Marxismus. Wien Schirlbauer, Alfred (1990): Konturen einer postmodernen Pädagogik. In: Vierteljahresschrift für wissenschaftliche Pädagogik. 66. , S. 31-45 Schulze, Gerhard (1993): Die Erlebnisgesellschaft. Frankfurt a. M. Stroß, Annette (1991): Ich-Identität als Fiktion und Konstruktion. Berlin Stroß, Annette (1998): Postmoderne als Thema des deutschen pädagogischen Diskurses: Zur Rekonstruktion eines flüchtigen Phänomens.

Sankt Augustin, S. ,,1 "There is deconstruction, decontructions, everywhere. ,,2 Der Begriff der Identität nimmt in der sozial- und erziehungs wissenschaftlichen Literatur heute immer noch einen wichtigen Raum ein. Allerdings haben sich die Schwerpunkte der Diskussion um Identität seit den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts auffällig verschoben. Wurde die Debatte um Identität in dieser Zeit vor allem durch den symbolischen Interaktionismus, die Soziologie und die Psychologie geprägt, die grosso modo die Frage nach den Bedingungen und Möglichkeiten personaler Identität stellten, so kann man heute eine Pluralisierung des Begriffs Identität selbst feststellen, wenn dieser im Rahmen der Genderforschung, den cultural studies, der Biographie- und Medienforschung oder auch der ästhetischen Bildungstheorie diskutiert wird.

Die permanente Überwachung führt bei dem, der weiß, dass er jederzeit beobachtet werden kann, zur Verinnerlichung äußerer Kontrolle: Derjenige, welcher der Sichtbarkeit unterworfen ist und dieses weiß, übernimmt die Zwangsmittel der Macht und spielt sie gegen sich selber aus; er internalisiert das Machtverhältnis, in welchem er gleichzeitig beide Rollen spielt; er wird zum Prinzip seiner eigenen Unterwerfung. : 260) Im Verein mit anderen Disziplinartechniken wie normierenden Sanktionen und der systematischen Gewinnung und Aufbewahrung von Informationen über die Individuen macht diese Strafpraxis aus den betroffenen Menschen ,Subjekte' in einem spezifischen Sinn: Sie unterwirft sie den Verhaltensnormen der Institution und errichtet gleichzeitig in ihrem Inneren eine Kontrollinstanz, die sie zu Untertanen ihrer selbst werden lässt.

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