Der Vermögensbegriff im Strafrecht: Versuch eines Systems by Rudolf Hirschberg

By Rudolf Hirschberg

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer booklet records mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Die Beurteilung des venösen Blutrückstroms zum Herzen beim Menschen

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Chemie und Chemische Technologie Radioaktiver Stoffe

Dies Buch soll den Leser in das Gebiet der Radioaktivitat ein fiihren und fum den augenblicklichen Stand der Radiochemie vor Augen fiihren. Es bringt darum von dem ailgemeinen Gebiet der Radioaktivitii. t nur das Wesentlichste und verweist fUr Spezialfragen auf die ausfiihrlichen Werke von Rutherford, "Radioaktive Sub stanzen und ihre Strahlungen" 1913 und von Stefan Meyer und E.

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105, 294 ff. G A. a. O. S. 297 ff. Nr. 2 u. 3. 28 Das Strafrecht des Corpus Iuris Civilis. matik innerhalb des römischen Rechts nachzugehen, wird sich diese Erkenntnis zunutze machen und von hier aus den Dingen näherzukommen trachten. I. Privatrechtliche Einflüsse in der Gestaltung des römischen Strafrechts. Dabei bedarf es jedoch zuvor einer grundsätzlichen Besinnung über das Verhältnis von Straf- und Zivilrecht. Die Zurücksetzung, die das Strafrecht bei den Römern erfahren hat, liegt in seiner Geschichte begründet.

Für uns aber wird es jetzt in erster Linie darauf ankommen, Wesen und Grund der Trennung von iniuria und damnum iniuria datum näher zu untersuchen. Dazu müssen wir uns jedoch zuerst über den Umfang des durch die Kategorie der iniuria geschützten Rechtskreises Gewißheit verschaffen. Das Verständnis dieser Deliktsform bereitet heutzutage einige Schwierigkeit, weil sie als solche modernem Denken fremd ist. Mit dem Begriff der Beleidigung ist sie jedenfalls nicht identisch; das ist seit W ALTERS berühmtem Aufsatz im Archiv für Criminalrecht38 unbestritten und heute Gemeingut der Wissenschaft.

62 LANDSBERG: a. a. O. S. 19. MAINZER: a. a. O. 6. Auch eine gewisse Scheu vor richterlichen Eingriffen überhaupt mag dabei eine Rolle gespielt haben. (So LEONHARD: a. a. O. ) 53 LANDSBERG: a. a. O. 31. Der Begriff der iniuria im späteren römischen Recht. 39 dener verwahrt er sich gegen den Verdacht, daß er damit die früher bekämpfte Theorie (von der iniuria als generellem Persönlichkeitsdelikt) anerkenne. "Selbstverständlich verstehen wir jedoch hier nun nicht unter "Verletzung der Person" das, was die früher von uns aufgezählten Autoren mit ihrer "persönlichen Verletzung" sagen wollen, indem sie an eine Verletzung des Rechtssubjektes sozusagen in seinem innersten Heiligtum, seiner Persönlichkeit, denken; sondern einfach jede unrechtmäßige Einwirkung auf die Person in ihrer natürlichen Gesamtheit, in bezug auf ihren Körper, ihre Freiheit oder etwa auch ihre sonstigen rechtlich geschützten, nicht vermögensrechtlichen Interessen.

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