Diabetes in Medizin- und Kulturgeschichte: Grundzüge — Texte by Prof. Dr. phil. Dietrich von Engelhardt (auth.), Prof. Dr.

By Prof. Dr. phil. Dietrich von Engelhardt (auth.), Prof. Dr. phil. Dietrich von Engelhardt (eds.)

Diabetes in Medizin- und Kulturgeschichte behandelt die Geschichte der wissenschaftlichen Erforschung dieses Leidens von der Antike bis zur Entdeckung des Insulins (1921) unter gleichzeitiger Berücksichtigung der Geschichte des Patienten und kulturhistorischer Hintergründe. Die abgedruckten medizinhistorischen Studien erörtern sowohl allgemeine Zusammenhänge wie spezifische info und besondere Forschungsleistungen der Vergangenheit. In der Bibliographie der Quellen werden die wesentlichen historischen Beiträge der Diabetesforschung und Diabetestherapie mit den Autoren und der Angabe der Druckorte zusammengestellt. Die Bibliographie der Sekundärliteratur vereinigt internationale Studien seit dem vergangenen Jahrhundert bis in die jüngste Gegenwart über die Geschichte der Theorien des Diabetes und der therapeutischen Ansätze. Abbildungen und literarische Texte dokumentieren kulturhistorische Zusammenhänge. Ein Personen- und Sachregister erleichtert die Benutzung dieses Bandes, der insgesamt Mediziner, Medizinhistoriker, Medizinstudenten, Allgemeinhistoriker wie auch Diabetespatienten anregen möchte.

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Der dritte Band der Oberrheinischen Studien, der nur zwei Jahre nach dem in der wissenschaftlichen Fachwelt intestine aufgenommenen zweiten Band mit For­ schungen zur neueren badischen Geschichte der öffentlichkeit vorgelegt werden kann, erscheint im 15. Jahr des Bestehens der Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein.

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Chemie und Chemische Technologie Radioaktiver Stoffe

Dies Buch soll den Leser in das Gebiet der Radioaktivitat ein fiihren und fum den augenblicklichen Stand der Radiochemie vor Augen fiihren. Es bringt darum von dem ailgemeinen Gebiet der Radioaktivitii. t nur das Wesentlichste und verweist fUr Spezialfragen auf die ausfiihrlichen Werke von Rutherford, "Radioaktive Sub stanzen und ihre Strahlungen" 1913 und von Stefan Meyer und E.

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H. einen HarnfluB wie bei einem briinstigen Elefanten" oder die Beobachtung, daB Ameisen und Insekten zu einem derartigen Harn hineilen wiirden, Indizien hir echte diabetische KrankheitsfiiIle sind (SCHUMACHER, 1961, S. 4; L. L. FRANK). Die Frage, ob die altindischen Arzte bereits den Zuckergehalt des Diabetikerharns erkannt haben, ist allerdings bis heute umstritten (CRISTIE; MEINDL, S. 5ff. j SALOMON, S. 520; SECKENDORF; R. F. G. MULLER, 1942; L. L. FRANK). Hiiufig wurden die Harnstorungen mit Fettsucht in Verbindung gebracht.

In so1chen Fallen sei es notig, sich Bewegung zu verschaffen und Massagen durchzufUhren, moglichst in der Sonne oder am Feuer. Der Drin sei eher diinnfiiissig, wenn er aber dicker wiirde, dann miiBte die korperliche Betatigung und die Massage verstarkt werden. Auch seien alle Mittel zu meiden, die gewohnlich Drin treibend wirkten. Dagegen legte CELSUS groBen Wert auf eine Einschrankung der Nahrung und auf den GenuB von saurem Wein, aber auch davon sol1te moglichst wenig getrunken werden. Die im einzelnen angefiihrten Symptome waren die Polyurie ohne spastische Beschwerden, der Marasmus im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung und wohl auch die Lebensgefahr im Koma.

Erscheinungen der Ketose und des Koma diabeticum zu vermuten. So sprechen sehr viele Argumente fUr die Kenntnis des Diabetes in der altindischen Medizin. Es bleibt allerdings nach wie vor merkwiirdig, daB diese Erkenntnisse aus der indischen Medizin nicht auf die griechische iibergegangen sind. Ob dagegen die Auffassung von BARACH zu Recht besteht, daB schon vor uber 1700 Jahren Chinesen und Japaner den Urin des Diabetikers als suB erkannt hatten, so daB er Hunde heranlockte, eine Behauptung, die ohne Quellenangabe gebracht wurde und auch von PAPASPYROS (S.

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